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1899Gründung als Dosen- und Plakatfabrik in Stuttgart-Bad Cannstatt.
1902

Das junge Unternehmen ist nun im Besitz der Familie Staehle.

1926 Man produziert mittlerweile Blechplakate, Dosen für die pharmazeutische Industrie, Zigarren- und Zigarettendosen, Konservendosen, Schuhwichse- und Flickzeugdosen sowie Dosen für Spachtelmasse, als Gustav Staehle die erste staubsaugende Bohnermaschine der Welt erfindet. Er nennt sein für die Reinigungsbranche bahnbrechendes Produkt ‘columbus‘ – schließlich hatte man, wie seinerseits der berühmte Namenspatron, tatsächlich Neuland betreten. Diese erste, frühe Diversifikation hat sich zu einem allseits bekannten Unternehmen entwickelt, das heute ein komplettes Programm zur Innenreinigung anbietet.
1928Umwandlung in eine KG. Gustav Staehle als Komplementär, sein Vater und seine beiden Schwestern als Kommanditisten.
1936

Staehle betreibt bis 1939 eine Wall-zu-Wall Produktion mit einer bekannten Zigarettenfirma. Damals eine außergewöhnliche Situation.
Während des 2. Weltkriegs ist ein Teil der Produktion in eine bombensichere Gegend verlagert worden - in weiser Voraussicht: Die verbliebenen Maschinen samt Produktionshallen werden bei einem schweren Bombenangriff weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau erfolgt unmittelbar nach Kriegsende.

1952tritt Manfred Staehle ins Unternehmen ein.
1956Aufbau einer Aerosoldosen-Fertigung, die mit ihrem Schweissverfahren Drücke bis zu 12 bar zulässt.
1957/58Gründungsjahre des VMV (Verband Metallverpackungen) und der IGA (Interessengemeinschaft Aerosole) - in beiden Verbänden ist die Firma Staehle von Anfang an Mitglied.
1964Ein Coup: Kauf der Aerosoldosen–Lohnfertigung der Firma Dieckmann in Ulm.
1964Bau eines neuen Werks für die Aerosoldosen-Fertigung in Schifferstadt/Pfalz. Der Umzug ist im Juni 1965.
1969Gisela Staehle tritt in die Firma ein.
1971Erweiterung der Produktionsfläche in Schifferstadt.
1974Entwicklung und Verkauf gänzlich neuer Produkte aus Blech: Metallic Art und Heizkörperverkleidungen.
1978Endgültige Verlagerung der Aerosoldosen-Fabrikation nach Schifferstadt und Schliessung des Werks in Neu-Ulm. Ein Schritt mit Folgen:
1979Ein Grossfeuer zerstört in Schifferstadt die gesamte Aerosoldosen-Fertigung.
1979Die Interimsproduktion in einem italienischen Werk während der Ferienmonate überbrückt die Zeit des Wiederaufbaus zumindest hilft sie das Schlimmste zu verhindern.
1980Nach rasantem Wiederaufbau Produktionsbeginn auf modernsten Anlagen.
1981Vertriebsvertretung in Skandinavien.
1985Die 15 bar Dose erlaubt es, noch feiner zu zerstäuben.

1985-1995

Die Staehle-Engineering bündelt Know-how.
1987Vertriebsvertretungen in England und Frankreich.
1991Gründung der Fa. BASCO - ein Schneidzentrum für Bleche.
1993Vertriebsvertretung in Polen.
1995Zertifizierung der Staehle GmbH nach DIN EN ISO 9001.
1997Entwicklung der „Tin Box, eine patentierte CD-Hülle aus Blech.
1999Nach seinem Eintritt 1987 bei columbus tritt Jörg Peter Staehle nun die Unternehmensnachfolge an.
1999100 Jahre sind vergangen. Eine kleine Feier erinnert an eine turbulente und erfolgreiche Zeit.
1999-2000Die Blechdruckerei in Stuttgart wird neu aufgestellt, Gebäude samt Drucklinien modernisiert und in Folge der durchgängige Workflow von der Lithographie über CTP (Computer to Plate) bis zum Druck eingerichtet.
2001Die 18 bar Dose ist gelungen.
2002Marc Oliver Staehle tritt ebenfalls die Unternehmensnachfolge an.
2003Eintritt in die IPA - internationaler Interessenverband.
2007Die Entwicklung der 22,5 bar Dose ist abgeschlossen.
2008Akquisition der Firma „Metallverpackungen Müller & Bauer GmbH & Co.KG, Metzingen.
2011Entwicklung der innovativen „Shaped Can.